Home
Nach oben
Das sind wir
ATLANTIS
AUSTRALIA
BALI
BRASILIEN
DUBAI
FloriBados
SÜDAFRIKA
THAILAND
USA vs. OZ
VIETNAM
STOPOVER
TIPPS !!
Crazy Stories
FUNNY SHIRTS
coole Events
Briefkästen weltweit
Poolbau
coole Pools weltweit
Rollercoaster ;-)
Bild des Monats
LINKS
Happy Halloween
Help from friends
Rewedding 2018
Janine Keen
Beam me up
Gästebuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

100 % USA - Florida & Las Vegas bis Albuquerque 2011 - "Live" Reisebericht

Und hier folgt der Reisebericht:                                                 Reiseberichte.com

 

Vorwort:

Dieses Mal lief bei der Buchung nicht alles so glatt. Eigentlich wollten wir erst am 13.09. los, der Flug wurde aber gestrichen. Eigentlich informiert einen ja das Reisebüro darüber. Aber ein wöchentlicher Check unter www.checkmytrip,com  kann zur Überprüfung seiner Flugdaten nie schaden. Wir wurden zwar kostenlos umgebucht, haben nun sogar noch einen Tag mehr, aber der Ablauf war nicht so prickelnd. Auch die Fluglotsen und das Sicherheitspersonal waren die letzten Wochen sehr unruhig und auf Streik gedrillt. Außerdem zog Ende August "Hurricane" IRENE  (so groß wie Europa) zum Glück an unserem Urlaubsziel vorbei. Er erreichte die Ostküste und richtete dort Schäden in Milliardenhöhe an. Auch ein Erdbeben der Stärke 5,6 erschütterte die USA am 23. August. Gestern war ja auch noch der 10. Jahrestag von 9/11. Wollen wir mal hoffen das die USA wieder zur Ruhe kommt.

 

Start:   Montag, 12.09.2011

Hamburg 7:35 h => PARIS => MIAMI  Ankunft: 15:00 h (AIR FRANCE)

Die Nacht war kurz und das Wochenende prallgefüllt mit Wick MediNaid und Umcaloabo. Der Apotheker hat diese Drogen nicht rausgerückt weil ich ihm noch zu gesund aussah. Aber die nächste Apotheke war dann meine. Klar, man soll sich ja nicht schon vorher dopen. Aber wenn was heftiges im Anflug ist und man in Urlaub will dann muss die Powerdröhnung einfach mal sein.Unsere eine Katze hat sich schon im Brotkorb verkrochen weil sie spürt das es bei uns schon wieder los geht...JJJ

Diesmal ist Mr. Love wieder am Start und hat sich früh aus dem Bett geschält um uns netterweise zum Airport zu fahren. Da sein Lovemobil neuerdings nur noch 2 Sitze hat muss diesmal Mutti's Mini-Nissan herhalten. 2 Taschen, 3 Leute = Auto voll JJJ.

Gut das wir so früh fliegen, da gibt es noch keine Probleme mit den Staus in Hamburg. Zum Glück haben wir ordentlich Traveller-Checks in der Tasche, die wir vor einigen Wochen zu einem guten Kurs (1,42 $) gekauft haben. Seit 2 Tagen bewegt sich der Kurs leider reisefeindlich nach unten (heute 1,36 $). Zum Glück sind diesmal einige Unterkünfte schon vorab gebucht und bezahlt. Eigentlich sehr ungewöhnlich für uns. Aber unsere Route steht diesmal schon fest und der Preis war heiß !!

 

Ich habe gestern gelesen das AirFrance/KLM noch mehr am Personal sparen will. Hoffentlich ist zumindest der Klodienst noch Intakt, sonst wird es eklig... brrrr.

Wir heben pünktlich in HAM ab und landen bei gefühlten 10 Grad in Paris. Mit dem Shuttlebus werden wir vom Rollfeld zum Terminal 2D gefahren, wo die anderen sich die Koffer holen und die Transitreisenden in alle Richtungen strömen. Wer diesen Flughafen kennt, weiß was ich meine - Chaos ! Überall Hackenporsche über die man jeden Moment fallen muss und gestresste Leute die Angst haben ihren Flieger zu verpassen. Wir müssen zum Glück nur innerhalb des Terminals wechseln (reicht schon). Denn die Wege von 2D nach 2E sind auch schon lang genug. Eine Umsteigezeit für eine Familie mit Kindern  von 2 Stunden wäre zu wenig zumal ja noch Pass- und Gepäckkontrolle folgen. Die  "Schönheit" des Flughafens ist durch keinen zu unterbieten. Einzig und allein die CONCORDE, an der man auf dem Rollfeld bei der Ankunft vorbeifährt, ist sehenswert.

Da unser Flieger nach Miami ne halbe Stunde Verspätung hat holt Norbert noch etwas essbares Gold. 2 Toastscheiben mit Morzarella und 1 Wasser für 8 €. Aber der Magen will ja was haben. Neben uns am Gate sitzt ein netter Holländer in unserem Alter mit dem wir uns nett unterhalten. Er wurde von seiner Firma für 6 Wochen auf die Bahamas verbannt (kann schlimmer kommen, oder ?). Nun hofft er auf das Atlantis-Hotel. Und seine Chancen stehen wohl nicht schlecht, denn seine Firma ist sehr spendabel. Nach div. Fachgesprächen über Kroketten aus der Wand von der FEBO und Mc Krokett wenden wir uns links einer indischen Familie zu die auf ihr pinkes DELL-Laptop hackt.  Es fehlen mind. 5 Tasten und der Bildschirm ist so was von dreckig ... irgitt.... Leute zu beobachten ist schon was feines.

 

Eine halbe Stunde später als geplant ist Bording. Wir hatten eigentlich ne 2er Reihe am Ende gebucht, aber irgendwie hat Air France aus der Versenkung eine Uraltmaschine 747-400 geholt wo in Reihe 52 noch ein 3. Platz reingequetscht wurde. Wir sitzen wie die Ölsadinen. Nun aber der Blick in die Kopfstütze.... ohweia... keine Bildschirme !!  Nur bei uns ? Nein überall in der Bretterklasse. ..so was gibt es wirklich noch auf Langstreckenflügen ?  Dann aber die gute Nachricht. Neben uns ist ne ganze 4er-Reihe frei. Also schwubs  rübergesetzt und aufgeatmet. Nun kann ich also die 9,5 Stunden Flugzeit (der Kaptän erzählt was von Gegenwind, wir glauben eher die Maschine bringt nicht mehr die volle Leistung) mit meinem neuen Freund "Paul" verbringen.

Ja, eigentlich hatten bisher ja nur die Kameras Namen. Aber Norbert hat mir vor kurzem dieses schnuckelige Netbook geschenkt mit einer riiiesen Akkulaufzeit ......... wow !! Somit geht der Flug bestimmt schnell vorbei.

Das Essen ist auch ganz gut und Norbert legt sich schon lang und träumt von Strand und Baby-Back Ribs. Sein Freund Kadi hat ihm einen Mundschutz mitgegeben damit er sich nichts einfängt.

          

Hier mit ein Blick aus dem Flieger kurz vor dem Anflug auf Miami:

 

ENDLICH DAAAAA !!!!

Miami mit 100 % Luftfeuchtigkeit, so wollten wir es und so kriegen wir es auch !!! Denn wer bucht sonst in der absoluten Hurricane Zeit hierhin einen Flug ? Wir wissen so langsam aber die Vorteile zu schätzen:

Es ist immer warm - auch Nachts

Es regnet nicht immer und wenn es mal trocken ist dann halten die Wolken einem den Sonnebrand etwas fern

Das Meer ist herrlich warm (über 30 Grad !!! )

Die Motels sind saugünstig

Die Freizeitparks sind nicht überfüllt

 

An der Immigration geht es flott. Alles gut organisiert. Der nette Typ dahinter lobt meinen Wikipedia-Zettel der im Pass klebt und  das "ß" in unserem Namen erklärt. Auch der Weg zur Autovermietung geht nicht mehr wie früher unten durch den stickigen An- und Abholbereich mit den Shuttlebussen.  Nein, es gibt neuerdings einen Rent-A-Car Terminal der zu Fuß oberirdisch mit einer Skytrain erreicht werden kann. Dort haben alle Mietwagenfirmen ihr Office und auf den Level darunter stehen die Autos im Parkhaus. Prima !

Da die Leute ja hier oft bis zum umfallen arbeiten müssen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen verteilt ein Mittsiebzigjähriger in der Schlange der Wartenden  kostenlos Straßenkarten und vermerkt nebenher noch wie viele Kunden jeder Mitarbeiter abfertigt. Die stehen ganz schön unter Druck. Die Dame am Counter meint es dann besonders gut mit uns und sagt wir sollten mal Covette fahren -ohne Aufpreis.

Leider hat das nur bis 1x durchs Parkhaus gereicht, da wir dann festgestellt haben das mit geöffneten Dach der Kofferraum um die Hälfte schrumpt. Schade, aber irgendwie ist das auch zu protzig. 600 PS.... oder so. Wir warten nun bis uns ein neuer Convertible gebracht wird. Im Parkhaus sind gefühlte 40 Grad und das T-Shirt klebt uns wie ne 2.Haut am Leib.

Oh, auch nicht schlecht was da um die Ecke gefahren kommt... ein Volvo C 70 T6... wie soll denn bloß die amerikanischen Wirtschaft angekurbelt werden wenn die Autovermietungen jetzt auch immer weniger Amischlitten anbieten. Na, uns soll es egal sein - nehmen wir ! Der Kofferraum ist aber auch echt mau. Die Hälfte unseres Gepäcks nimmt auf dem Rücksitz Platz da das faltbare Hardtop fast den ganzen Kofferraum einnimmt ;-((( Und man bekommt das wenige Gepäck, was man unter die Vorrichtung verstauen kann bei geöffneten Dach noch nicht mal raus. Nicht ärgern... könnte schlimmer kommen denn ein Navi gibt es auch gratis dazu (fest installiert) **freu**

    

Das in der USA auf vielen Straßen eine Mautpflicht besteht ist ja nicht neu, aber in Florida gibt es jetzt seit Februar 2011 einige Abschnitte die nicht mehr bar bezahlt werden können. Das soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Hier ein Link zu der Infoseite mit Videoclip:

http://www.floridasturnpike.com/all-electronictolling/PayingAToll.cfm?RentalCar

Deshalb waren die Mietwagenfirmen gezwungen zu reagieren. Jede Autovermietung hat unterschiedliche Systeme. Hier mehr Infos dazu und auch die aktuellen Preise von deren Abrechnungssystemen:

https://www.sunpass.com/rentalcar

Achtung ! - Es kommen immer noch die Gebühren der mautpflichtigen Straßen dazu.

Unser Fahrzeug für den 1. Abschnitt der Reise haben wir bei HERTZ gemietet. Die arbeiten mit dem PLATEPASS-System (z.Zt. 14,75 $ / Monat bzw. 2,95 $ / Tag + TOLL-GEBÜHREN der Straßenbenutzung). Hier mal die Bedingungen in deutsch, die auf dieser Info-Seite sehr gut beschrieben werden:

http://www.manatee.de/floridainfos/mautgebuehr-hertz-platepass/index.html

Hier mehr Infos über die Straßen in der USA, für die der PLATEPASS von Hertz gilt: https://www.platepass.com/tollRoads/tollRoads.html

Hört sich alles sehr easy an. Und man steht nicht mehr in den Schlangen vor den Zahlstellen an. Das hat eh genervt.

Nachtrag nach Rückkehr zum PLATEPASS:

Man bekommt einen Brief mit eine Auflistung der gefahrenen TOLL-Straßen (sehr übersichtlich). Darin bittet man sich unter www.platepass.com mit der auf dem Brief angegebenen Nummer einzuloggen und die Kosten per Kreditkarte zu bezahlen (gesichertes PAYMENT-SYSTEM - ging easy, Zahlungsbeleg kann für Unerlagen problemlos ausgedruckt werden). Es erfolgte also keine Abbuchung von HERTZ. Wie andere Mietwagenunternehmen es handeln, weiß ich nicht.

Nun also ab auf den Highway die I-95 Richtung Norden.  Es ist gerammelt voll und wir sind durch den ganzen Kram bei der Autovermietung erst um 19:00 Uhr am Motel. Wir haben uns für die ersten 2 Nächte das Motel 6 # 55 in  Ft. Lauderdale, in direkter Highwaynähe... Richtig gelesen - keine Strandnähe), reserviert. Das erinnert uns an unsere Motel 6-Tour aus 2002. Damals war der Dollar für Reisende so schlecht (0,97 $ zu 1 €) das wir uns nur in dieser Motelkette einquartiert hatten um Kosten zu sparen. smilie_gr_217.gif. Da jedes Zimmer gleich ausschaut fühlt man sich immer Zuhause. Luxus - was ist das ?  Dafür kostet das Zimmer auch nur 40 $. Der Pool ist riesig und sauber ist es auch. Für uns ist die Lage perfekt. Wer aber ein Strandmotel sucht, der ist hiermit nicht richtig bedient. (Es sind 10 Minuten zum Strand mit den Auto).

     

Das Gepäck schnell ins Zimmer gebracht, kurz unter die Dusche gesprungen und dann geht es auch schon wieder los. Wir driven zu Anke & Markus, die vor 4,5 Jahren  hierhin ausgewandert sind. Norbert kennt Markus von der Arbeit her und wir hören gerne die neusten Auswanderergeschichten. Nach einem netten Abendessen trennen sich diesmal schon wieder unsere Wege da die beiden am nächsten Tag auch wieder arbeiten müssen.